Donnerstag, 1. Oktober 2015

Sich seiner „Selbstbewusstsein“ ? Karriereplanung und der Unterschied zwischen Zielen & Plänen

Sorge dich um den Beifall der Leute ...

Lebensplanung bedeutet auch Karriereplanung. Es ist allgemein zu beobachten, dass viele Jugendliche oder junge Erwachsene nur unzureichende Vorstellungen von ihrem Leben und ihrer Zukunft haben. Das äußerst sich ganz besonders bemerkbar ihrer Ratlosigkeit und in manchen Fällen durchaus auch in einer gewissen Lethargie, wenn es um ihre persönlichen Pläne zur Berufswahl oder Studienwahl geht. Viele wissen nicht so recht, was sie aus sich und ihrem Leben machen sollen. Andere hingegen sind sehr zielstrebig und ehrgeizig und müssen nicht lange überlegen, was für Ziele sie anstreben sollen. Wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen? Spontan könnte man meinen, der Unterschied müsse in der Leistung der Schüler liegen.

Diejenigen, welche weniger gute Leistungen zeigen und schlechtere Noten nach Hause bringen, seien gleichzeitig auch diejenigen, die ihre Antriebskraft verlieren und ein wenig orientierungslos vor dem Arbeitsmarkt stehen. Tatsächlich aber ist das nicht der Fall. Zumindest lässt sich keine allgemeingültige Aussage darüber treffen, dass schlechtere Schüler automatisch unklare Vorstellungen von ihrer Berufswahl hätten.

Nein, der Unterschied zwischen den ziellos umher treibenden Jugendlichen und denen mit konkreten Zielen und den Plänen, wie sie diese Ziele erreichen können, liegt Beobachtungen zufolge wohl in erster Linie darin begründet, dass sich die einen ihrer eigenen Stärken bewusst sind und wissen, wo und wie sie sie einsetzen können, während die anderen noch kein klares Bild von sich selbst haben, nicht wissen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und demzufolge fehlt ihnen die Basis aufgrund derer sie überhaupt eine Lebensentscheidung treffen könnten. Steckt sich jemand also hohe Ziele, wie zum Beispiel eine Management Ausbildung so ist ein grundlegendes Erfordernis für das Erreichen dieses Zieles ein gutes Selbstbewusstsein, in der wörtlichsten Bedeutung. Die Person muss ihre Stärken und Schwächen kennen, erstere einzusetzen wissen und letztere kompensieren können. Dann bestehen gute Aussichten, dass jemand seine Ziele, seien sie auch sehr hoch gesteckt, erreichen kann.